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Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. In ihrem Menschsein sind Mann und Frau gleichrangig, aber nicht gleichartig. Sie sind aufeinander angewiesen, sollen einander helfen und ergänzen. Mann und Frau sind füreinander bestimmt.

Im Bund der Ehe verbinden sie sich zur kleinsten Lebensgemeinschaft. Das verlangt die völlige Hingabe seiner selbst. Das Band zwischen den Ehegatten wurde von Jesus Christus zur Würde des Sakramentes erhoben. Daraus erfließen für die Gatten Kraft und Mut, sich in glücklichen und in schweren Zeiten zu lieben und zu helfen und auch Freude und die Bereitschaft, Kinder anzunehmen und zu erziehen.

Die gegenseitige Verpflichtung der Partner ist für die Ehe wesentlich. Ihre Liebe soll jener gleichen, die Jesus Christus mit seiner Kirche für immer verbindet. Ihr Bund ist, wie Paulus schreibt, Zeichen dieser Einheit.

Die Liturgie des Ehesakramentes zeigt, dass nicht der Priester die Brautleute traut. Sie trauen sich, indem sie einander ihr Jawort geben. Sie spenden einander das Sakrament in Gegenwart des Priesters, der ihm seine kirchliche Bedeutung gibt, und in Gegenwart der Zeugen, die die Öffentlichkeit vertreten.

Sich frei für ein ganzes Leben in Liebe und Treue mit dem Partner zu entscheiden und Verantwortung als Ehepartner und Eltern übernehmen zu wollen, sind Voraussetzungen für das gültige Zustandekommen einer Ehe.

  • Die katholische Kirche betrachtet die Ehe als Sakrament, d. h. als helfendes Zeichen dafür, dass Christus unter den Eheleuten gegenwärtig ist. Die christliche Ehe hat aber auch eine rechtliche Komponente, die nicht in allen Punkten mit dem staatlichen Eherecht identisch ist.
  • Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass sich die Brautleute rechtzeitig vor der Eheschließung (3-6 Monate) im Pfarrbüro anmelden. Dann bleibt genügend Zeit, die Unterlagen zu prüfen und evtl. Fragen zu klären.
  • Zu dieser Anmeldung muss von beiden Brautleuten ein Taufschein mittgebracht werden, der nicht älter als 3 Monate sein darf. Erhältlich ist ein solcher Taufschein beim Pfarramt der Pfarrei, in der man getauft wurde.
  • Zuständig für die Trauung ist die Pfarrei, in der die Frau und/ oder der Mann den ständigen Wohnsitz haben. Dort wird das erste Brautgespräch geführt, in dem festgestellt wird, ob der beabsichtigten kirchlichen Eheschließung nichts entgegensteht. Hier können alle weiteren Fragen besprochen werden.
  • Sechs bis acht Wochen vor dem geplanten Hochzeitstermin sollten die Brautleute mit dem Pastor einen Termin zum Brautgespräch vereinbaren.
  • Konfessionsverschiedene Paare sollten rechtzeitig mit dem Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Kontakt aufnehmen, wenn sie eine Trauung wünschen, bei der Geistliche beider Konfessionen mitwirken sollen.