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Die Firmung vollendet die Taufgnade. Wie die Taufe prägt auch die Firmung der Seele des Christen ein unauslöschliches Siegel ein. Das Wort Firmung bedeutet: Bekräftigung, Stärkung.

In der Regel wird das Sakrament durch einen Bischof gespendet. Dies soll die Verbindung des einzelnen mit dem Bistum und dem Bischof deutlich machen. Falls sich aber ein Christ in Todesgefahr befindet, darf jeder Priester ihm die Firmung spenden.

Die Liturgie der Firmung beginnt mit der Erneuerung des Taufversprechens und mit dem Glaubensbekenntnis der Firmlinge. Danach breitet der Bischof die Hände über die Firmlinge aus und erfleht die Ausgießung des Geistes. Es folgt der wesentliche Ritus des Sakramentes: Der Firmling wird mit Chrisam auf die Stirn gesalbt, der Bischof legt die Hand auf und spricht die Worte: ,,Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Die Firmlinge sollten wie bei der Taufe die geistige Hilfe eines Paten oder einer Patin in Anspruch nehmen. Um die Einheit der beiden Sakramente zu verdeutlichen, empfiehlt es sich, dass der Taufpate auch Firmpate ist. Zur Erinnerung: Der Pate muss das 16. Lebensjahr vollendet haben, katholisch, gefirmt sein und soll aus einer christlichen Grundeinstellung heraus leben.

Die Kirche spendet dieses Sakrament jungen Menschen an der Schwelle zum Erwachsenenalter. Aber auch Erwachsene, die noch nicht gefirmt sind, können dies nachholen.

  • In unserer Pfarrei wird jedes Jahr gefirmt. Die Jugendlichen werden schriftlich zur Firmvorbereitung eingeladen. Eine gründliche Vorbereitung ist sehr wichtig und Voraussetzung für den fruchtbaren Empfang des Firmsakramentes. Über die Form der Vorbereitung werden die Firmlinge rechtzeitig informiert.