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Durch die Taufe wird der Mensch von aller Schuld befreit und in das Leben aus der Liebe Gottes eingegliedert. Dennoch bleiben wir Menschen mit Schwächen und Fehlern. Deshalb hat Christus seiner Kirche das Bußsakrament geschenkt. Hier erfährt der/die Christ/-in durch die Lossprechung des Priesters und das Zeichen des Kreuzes, daß seine persönliche Schuld durch Christi Tod und Auferstehung vergeben ist. Der Wille zur Versöhnung untereinander und zur Wiedergutmachung ist Voraussetzung dafür.

Zum Empfang des Bußsakramentes ist jeder Christ verpflichtet, der sich einer schweren Schuld bewußt ist. Denn diese zerstört die Verbindung zu Gott und der Kirche. Darüber hinaus empfiehlt die Kirche, sich wenigstens einmal im Jahr in der Beichte der eigenen Schuld zu stellen und sich die Versöhnung von Gott durch den Mund des Priesters „auf den Kopf“ zusagen zu lassen. Am sinnvollsten geschieht dies in der österlichen Zeit zwischen Aschermittwoch und Pfingsten.

Neben dem Bußsakrament noch andere Formen der Buße, die aber nicht sakramental sind. Z.B. den Bußgottesdienst das Gebet, die Bitte um Vergebung vor Gott und den Menschen, das Lesen der heiligen Schrift, Werke der Nächstenliebe, Versöhnung untereinander, und auch jede Eucharistiefeier enthält mehrere Bußelemente.

  • Gelegenheit zur Beichte gibt es in unseren Pfarrgemeinden jeweils am ersten und zweiten Sonntag im Monat vor den Vorabendmessen.
  • Natürlich kann man auch außerhalb dieser Zeit, nach Terminabsprache mit dem Priester, in einem Beichtgespräch das Sakrament der Versöhnung empfangen.
  • Darüber hinaus besteht im Beichtzentrum in der Kirche St. Gangolph am Hauptmarkt in Trier täglich die Gelegenheit, das Bußsakrament zu empfangen.
  • Außerdem werden vor den Hochfesten ( Weihnachten, Ostern) Bußgottesdienste angeboten.

Da Beichtvorbereitung und Erstkommunionvorbereitung eine Einheit bilden, geschieht die Hinführung der Kinder zum Sakrament der Versöhnung im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung.

Der Tag der Erstbeichte ist ein ganz besonderer Tag, deshalb sollten die Eltern diesen Tag für ihre Kinder auch ein wenig festlich gestalten. Dann wird ihnen dieses Ereignis auch als etwas besonderes in Erinnerung bleiben. Wichtig wäre auch hier, daß Eltern nicht am Rande stehen bleiben, sondern den Kindern ein Vorbild sind.