Sie befinden sich hier: Startseite > Gruppen > Pfarrgemeinderat

Der Pfarrgemeinderat ist sowohl innerkirchlich, als auch gesellschaftlich, ein wichtiges Gremium. Gerade in einer Zeit, in der die Kirche so sehr an Glaubwürdigkeit zu verlieren droht, geht es darum Zeichen zu setzen und zu verdeutlichen, dass das Evangelium die Basis kirchlichen Handelns ist. Der Mensch steht im Mittelpunkt der frohen Botschaft, und um glaubwürdig zu sein, muss Kirche vor Ort bei den Menschen sein, wie auch Papst Franziskus betont. Alle getauften und gefirmten Christen sind aufgerufen, die Botschaft von der Liebe Gottes in unsere Städte und Dörfer zu tragen, am Reich Gottes mitzubauen und sowohl Kirche als auch Gesellschaft mitzugestalten. Diesen Auftrag wahrzunehmen und umzusetzen, daran hat der Pfarrgemeinderat einen großen Anteil. Er gibt der Kirche und dem Glauben in der Gesellschaft ein Gesicht.

Entstanden ist der Pfarrgemeinderat nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965). Alle Glieder des Gottesvolkes sind durch Taufe und Filmung zum Aufbau der Kirche berufen und gesendet. Diese Mitverantwortung aller Gemeindemitglieder für die Sendung der Kirche ist Leitidee des Gremiums. Nach einem Beschluss der gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer im Jahr 1975 sind in Deutschland Pfarrgemeinderäte in jeder Gemeinde verbindlich vorgeschrieben.

Was bleiben will, muss sich ändern!

Wo Menschen miteinander leben und glauben, ist es notwendig, sich immer wieder auf Neues einzulassen. Die Kirche und damit auch die Pfarrgemeinden sind gefordert, auf die Veränderungen im gesellschaftlichen Umfeld zu reagieren und den Menschen in ihrem Lebenskontext den Glauben näher zu bringen. An diesem Veränderungsprozess sind die Pfarrgemeinderäte beteiligt. Gemeinsam suchen sie nach Wegen, die Botschaft Jesu Christi im Leben der Menschen zu verwurzeln.